Zug 94
Cheftrainer Erminio Piserchia über seine neuen Aufgaben
Alessandro Ehrbar. Foto: zvg
Sicherheit gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Staates. Die Menschen im Kanton Zug sollen sich jederzeit frei und ohne Angst bewegen können. Dieses Sicherheitsgefühl hat in den vergangenen Jahren gelitten.
Immer häufiger sorgen schwere Straftaten für Schlagzeilen. In Oberwil wurden Asylbewerber beschuldigt, Geissen aufgeschlitzt zu haben. In Unterägeri kam es zu einer Messerstecherei in einer Asylunterkunft. In Zug stach ein ukrainischer Staatsangehöriger auf einen schlafenden 23-Jährigen ein. Anfang Mai bedrängte ein afghanischer Staatsangehöriger in der Stadt Zug eine Frau und drückte sie in eine Hecke. Zudem nahm die Zuger Polizei nach einer Einbruchsserie 25 Tatverdächtige fest, von denen gemäss den veröffentlichten Angaben ein grosser Teil ausländische Staatsangehörige waren. Auch in diesem Jahr wurden nach Einbrüchen in Steinhausen sowie Oberwil mehrere algerische, marokkanische und tunesische Staatsangehörige festgenommen. Solche Meldungen häufen sich und verunsichern die Bevölkerung. Ist das die neue Normalität in Zug?
Die Polizeistatistik zeigt zudem, dass ausländische Staatsangehörige bei den Beschuldigten nach Strafgesetzbuch deutlich über ihrem Bevölkerungsanteil vertreten sind. Diese Entwicklung darf nicht tabuisiert werden. Wer die Ursachen ehrlich analysiert, kommt nicht darum herum, auch über die Auswirkungen einer unkontrollierten Zuwanderung zu sprechen.
Selbstverständlich begeht die grosse Mehrheit der Zugewanderten keine Straftaten. Doch wer in unserem Land Schutz oder Gastrecht erhält und unsere Gesetze missachtet, muss konsequent zur Verantwortung gezogen werden. Ebenso muss die Schweiz wieder selbst bestimmen können, wer einreisen darf und wer nach einer schweren Straftat unser Land verlassen muss.
Für mich ist klar: Zug soll auch künftig einer der sichersten Kantone der Schweiz bleiben. Dafür braucht es eine starke Polizei, konsequente Strafverfolgung und eine Migrationspolitik, welche die Sicherheit der Bevölkerung wieder ins Zentrum stellt.
Wer genug von solchen Schlagzeilen hat und sich für einen sicheren Kanton Zug einsetzen will, hat am 4. Oktober 2026 die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen und die SVP zu wählen.
Alessandro Ehrbar
Kantonsrat SVP Risch
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